SUCHE nach Richtung

In der Mitte unseres Lebens, oft um das 40. Lebensjahr herum, wenn einiges nicht so gelaufen ist, wie wir es gehofft hatten, beginnen wir damit unser Leben zu hinterfragen.  In dieser Zeit der Verunsicherung reift in uns eine Sehnsucht nach mehr, ohne genau zu wissen was dieses mehr ist. Der Wunsch Zweisamkeit, nach einer Person, mit der wir eine tiefe ehrliche Verbundenheit erleben können, reift sehr stark heran, so stark wie nie zuvor in unserem erwachsenen Leben. Unser bisheriges Leben, auch wenn es durch finanziellen, materiellen und beruflichen Erfolg geprägt war, verliert an Bedeutung, denn es hilft nicht das Vakuum, was über die Jahre in uns gewachsen ist, auszufüllen.

Unsere Suche beginnt

 

Aber in welche Richtung sollen wir suchen? Es ist keiner da, der uns die Richtung weist. Die Literatur und die Ratgeber die vielfältig vorhanden sind, reichen irgendwie nicht aus, sie sind nicht zielführend für gerade unsere Suche. Diese Phase unseres Lebens ist sehr stark durch die Suche nach Richtung geprägt. Sie ist eine schwierige und leidvolle zugleich, denn wir hinterfragen unsere „alten“ Gewohnheiten, die uns immerhin Jahrzehnte lang begleitet haben. Oftmals sind die gewonnenen Erkenntnisse leidvoller Natur. Aber durch diese Zeit des Leidens tut sich eine neue Realität auf, eine die wir bisher unter unserem „Scheinleben“ tief vergraben hatten. Die jetzt zum Vorschein kommt, denn im Prozess des Leidens eröffnen sich uns neue Wege.

Royol- Meilensteine - Der weg

Der Weg zu uns selbst

 


Der Weg ist schwierig, er ist voller Hindernisse die sich erst nach und nach aus dem Weg räumen lassen. Es gibt eben kein allgemein gültiges Rezept zur Heilung der vielen individuellen Wunden aus der Vergangenheit. Eine Abkürzung gibt es auch nicht.  Wir müssen unseren neuen Weg von selbst gehen, Niemand kann uns das abnehmen. Die Lösungen sind auch nicht gleich erkennbar und oftmals an einem anderen „Ort“ zu finden, als dort, wo wir anfänglich suchen. Häufig genug liegen die Lösungen vor unseren Augen und trotzdem sehen wir sie nicht. Sie bleiben solange im Verborgenen, bis wir klarsehen, aber dann werden sie uns sehr bewusst.

Haltung zum Mann „SEIN“

 

Unser Weg führt uns unweigerlich zu unserem Mann „SEIN“ und wir hinterfragen unsere Haltung zu uns selbst, zu unserer Herkunft und unserem Dasein als Mann. Auf diese Fragen müssen wir für uns zufriedenstellende Antworten finden. Die gewonnenen Erkenntnisse sind wichtig für unseren weiteren Weg. Wir spüren eine besondere Zufriedenheit, Demut und Dankbarkeit für unser Sein als Mann, sobald wir sie für uns beantwortet haben. Ein wunderbares Gefühl breitet sich in uns aus, sobald wir spüren wer wir tatsächlich sind. Wenn wir zu uns und unserem Dasein stehen und nicht mehr ein Fremder im eigenen Körper sind, der wir so viele Jahre lang waren. User Erwachen beginnt- als Mann!

Royol- Meilensteine - Haltung zum mann sein

Bereit für die Königsdisziplin

Jetzt sind wir bereit für die Königsdisziplin des Mannseins, die Zweisamkeit! Nur in der Zweisamkeit erlangt der Mann die Ganzheitlichkeit, die die Natur eins wollte, als sie die Zweigeschlechtlichkeit erschuf. Männlichkeit und Weiblichkeit vereinigen sich in Zweisamkeit, das ist der Moment, in dem wir „ganz“ werden. Er ist nur möglich, nachdem wir zu uns selbst gefunden haben und unseren Ursprung gefunden haben. Und bereit sind uns mit unserer männlichen Urkraft in Zweisamkeit zu öffnen. Wahrscheinlich erfahren wir in diesem Moment, zum ersten Mal überhaupt, was das Wort Liebe bedeutet.